Begleithundekurse

Der Begleithundekurs baut, idealerweise, auf die Welpenstunden und den Junghunde-Kurs auf. Unsere Vorlage und unser Ziel für die Begleithunde-Kurse ist die Prüfungsordnung bzw. die Begleithundeprüfung. Mit abwechslungsreichen Übungen gehen wir an das Training von Mensch und Hund.

Das Schöne an den Begleithundekursen ist, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein gemeinsames Ziel haben: das Bestehen der Begleithundeprüfung. Manche starten hierzu im ersten Durchlauf und schaffen es nach einem Kurs – andere graben schon zum zigsten mal die Startlöcher und nehmen am dritten oder vierten Kurs teil. „Die Anforderungen an die Teams sind schon hoch: alleine Ablegen, Fuß mit und ohne Leine, Dummy apportieren, Schussfestigkeit usw. – aber irgendwann schaffen es (fast) alle“, meint Artur Graßmück auf die Frage, wie lange es dauert, bis ein Hund zur Prüfung gemeldet werden kann. „Der eine früher, der andere später. Wir biete vor der Prüfung eine Generalprobe an, damit der Mensch nicht in eine Prüfung geht, von der absehbar ist, dass er und der Hund sie noch nicht bestehen können. Dann lieber noch einen Kurs mehr und arbeiten an den problematischen Teilen“, führt Artur Graßmück aus.

Neben der Leinenführigkeit ist es meistens das Ablegen und das „Bleib“ außerhalb der Sichtweite des Hundeführers, dass die meiste Übung bedarf. Für viele Hunde ist aber auch das Apportieren nicht unproblematisch: Zwar sind doch unsere Retriever die geborenen Apportierhunde – nur manche wissen es nicht!

Wenn im Welpen- und Junghundealter ein Hinarbeiten auf das spielerische Dummyholen (=Beute machen) und die allgemeine Triebigkeit des Hundes gar nicht statt gefunden hat und die Unterordnung und die Ausbildung zum perfekten Begleithund im Vordergrund stand, dann kann es richtig viel Arbeit bedeuten, den Hund zum apportieren anzuleiten.